Warnsignale für Stress


Chronischer Stress hat viele Gesichte. Er zeigt sich auf der körperlichen, kognitiven, emotionalen Ebene und er spiegelt sich in unserem Verhalten wider.

Dabei ist ein dauerhaft gestresster Zustand heutzutage so normal geworden, dass die Warnzeichen häufig nicht als solche erkannt werden.

Die folgenden Punkte können Anzeichen einer massiven Überforderung und Stress sein. Wie viele davon hast Du in letzter Zeit an dir festgestellt?


 

Kognitive Warnsignale

  • ständig kreisende Gedanken
  • Grübelei
  • Konzentrationsstörungen
  • Leere im Kopf (Blackout)
  • Tagträume
  • Albträume
  • Leistungsverlust / häufige Fehler
  • Tunnelblick

 

Körperliche Warnsignale

  • Herzklopfen / Herzstiche / Engegefühl
  • Schlafstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • Atembeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Muskelverspannungen
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • sexuelle Funktionsstörungen

 

Emotionale Warnsignale

  • Nervosität
  • innere Unruhe
  • Gereiztheit
  • Angstgefühle
  • Lustlosigkeit
  • innere Leere
  • Albträume
  • Versagensängste

 

Warnsignale im Verhalten

  • aggressives Verhalten anderen gegenüber 
  • Fingertrommeln, Füßescharren
  • Zittern, Zähneknirschen
  • Stottern oder schnelles Sprechen
  • andere unterbrechen, nicht zuhören können
  • unregelmässiges Essen
  • Konsum von Alkohol oder Medikamenten zur Beruhigung
  • mehr Alkohol als gewünscht
  • weniger Sport als gewünscht
  • soziale Kontakte schleifen lassen

Die Hälfte oder mehr dieser Symptome treffen auf dich zu

und werden zum Dauerzustand? 

Dann solltest du hilfreiche Strategien zu Stressbewältigung erlernen, um 

wieder besser in Kontakt mit dir zu kommen.

Achtsamkeit kann hierbei eine weise Begleiterin sein.

Hier geht es zum

(Die Kriterien stammen aus: Kaluza, G.: Gelassen und sicher im Stress, Springer-Verlag Berlin Heidelberg.)