Warnsignale für Stress

Vielleicht magst du dir einen Moment Zeit nehmen und anhand der aufgelisteten Warnsignale über deine aktuelle Verfassung reflektieren? Die folgenden Punkte können Anzeichen für Überforderung sein. Welche davon hast Du in letzter Zeit an dir festgestellt?

(Die Kriterien stammen aus: Kaluza, G.: Gelassen und sicher im Stress, Springer-Verlag Berlin Heidelberg.)


 

Körperliche Warnsignale
  • Herzklopfen/Herzstiche
  • Engegefühl in der Brust
  • Atembeschwerden
  • Schlafstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • sexuelle Funktionsstörungen
  • Muskelverspannungen
  • Kopf-/Rückenschmerzen
  • kalte Hände/Füße
  • starkes Schwitzen

 

Kognitive Warnsignale

  • ständig kreisende Gedanken
  • Grübeleien
  • Konzentrationsstörungen
  • Leere im Kopf (black outs)
  • Tagträume
  • Albträume
  • Leistungsverlust / häufige Fehler

 

Warnsignale im Verhalten

  • Aggressives Verhalten anderen gegenüber (aus der Haut fahren)
  • Fingertrommeln, Füße scharren
  • Zittern, Zähne knirschen
  • Schnelles Sprechen oder Stottern
  • andere unterbrechen, nicht zuhören können
  • Unregelmäßiges Essen
  • Konsum von Alkohol (oder Medikamenten) zur Beruhigung
  • private Kontakte schleifen lassen
  • mehr Rauchen als gewünscht
  • weniger Sport als gewünscht

 

Emotionale Warnsignale

  • Nervosität
  • innere Unruhe
  • Gereiztheit
  • Ärgergefühle
  • Angstgefühle/Versagensängste
  • Lustlosigkeit (auch sexuell)
  • innere Leere 

Mehr als die Hälfte dieser Symptome treffen auf dich zu und werden zum Dauerzustand?

Dann könnte es sinnvoll sein, hilfreiche Strategien zu Stressbewältigung zu erlernen, wieder besser in Kontakt mit dir zu kommen und dein Leben neu auszurichten.

 Achtsamkeit kann dabei eine weise Begleiterin sein.

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