Buddha, Meditation

 

 

Meditation ist keine Technik,

sondern eine Neu-Orientierung des Herzens. (Nicole Stern)



Meditation

ist heute in aller Munde. Doch was bedeutet meditieren? 

 

Mit (halb)geschlossenen Augen still da zu sitzen und nach innen zu lauschen, ist keine Flucht vor der Realität des Lebens. Im Gegenteil. Meditation ist wie ein Trainingslager, in dem wir - frei von gewohntem Denken und ohne Ablenkung - für den Alltag üben können, einen Schritt vom eigenen Erleben zurück zu treten und Gedanken und Gefühle aus einer wohlwollenden, beobachtenden Distanz heraus zu betrachten - uns weniger von ihnen vereinnahmen zu lassen. Sie als Ereignisse, die wie der Atem und Geräusche kommen und gehen, wahrzunehmen.

Meditation ist ein Weg in die Mitte unseres Seins,

wo wir mit dem vertraut werden, was wir wirklich sind.

 

Wenn wir innehalten, den Blick nach innen richten und uns für alle Wahrnehmungen und Empfindungen von Körper und Geist öffnen, unabhängig davon, ob sie angenehm, unangenehm oder neutral sind, können wir tiefe Einsicht gewinnen, wie wir uns selbst und die Welt sehen.

 

Eine regelmäßige Meditationspraxis lockert unsere gewohnten Muster und Konditionierungen. Wir erfahren immer klarer die reine Qualität des nicht denkenden, nicht bewertenden, nicht reagierenden Gewahrseins.