Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. (Albert Einstein)

Über mich

2016 wurde bei mir ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) diagnostiziert. Das war die erlösende Erklärung für meinen von zahlreichen Brüchen gezeichneten Lebensweg, meine psychosomatischen Leiden, Depressionen und Angstattacken und zugleich war es Weckruf. Auf der Suche, wie ich klarer, ruhiger und weniger impulsiv werden könnte, kam ich auf Meditation. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen weisen darauf hin, dass Achtsamkeitspraxis und Meditation Fähigkeiten fördern können, mit denen Menschen wie ich Schwierigkeiten haben.

 

Ich hatte nichts zu verlieren, also begann ich zu meditieren. Nach drei Wochen konnte ich fünf Minuten ruhig sitzen, ohne das Gefühl zu haben, explodieren zu müssen. Ich freute mich immer mehr auf meine kurzen, täglichen Sitzungen. Mein Geist entspannte sich, ich schmeckte so etwas wie innere Ruhe und ich setzte mich weiter jeden Morgen auf mein Kissen. Aus fünf Minuten wurden zehn, fünfzehn und mehr. 

 

Ich fand es unglaublich spannend, was im Geist während und auch außerhalb der Meditation vor sich geht. Und ich wollte herausfinden, ob und wie diese nicht reaktive, bejahende Ruhe, die ich aus der Meditation kannte, auch im Alltag lebbar sein kann. Und so führte meinen Weg über Neurobiologie, Meditations- und Bewusstseinsforschung zu Positiver Neuroplastizität und dem Buddha Dharma (der, ohne thematisiert zu werden, auch im MBSR-Curriculum steckt). Bereits vor 2.600 Jahren erkannte und lehrte der Buddha, was insbesondere die Bewusstseinsforschung heute zunehmend bestätigt: Wir können uns verändern, indem wir den Geist verändern.

In der Regel leiden wir nicht an äußeren Umständen, sondern daran, wie wir uns darauf beziehen und wir leiden an uns selbst. Genauer gesagt, an der Vorstellung von einem Ich oder Selbst, das getrennt von der Welt und anderen existiert. In der Meditation lässt sich das klar erkennen und erleben. Die Trennung hebt sich auf und alle Last fällt ab. Auch Achtsamkeitspraxis lädt uns durch das Sein im gegenwärtigen Moment dazu ein, in Verbindung zu sein.

 

Ein weiteres hilfreiches Werkzeug diese Trennung anhand meiner alltäglichen, stresserzeugenden Gedanken und Emotionen aufzudecken, fand ich in „The Work of Byron Katie“ oder IBSR (Inquiry Based Stress Reduction). The Work ist ein klar strukturierter, meditativer Untersuchungsprozess (Inquiry), in dem wir stressende Gedanken und Emotionen überprüfen und so das Leid unmittelbar an der Wurzel packen und auflösen können.

 

Ich bin sehr dankbar, meine Erfahrungen teilen zu können. Ob in Kursen oder in der Einzelbegleitung, ich staune jedesmal aufs Neue, was es bewirkt, wenn wir still werden und eine offene Haltung des Nicht-Wissens einnehmen. Dann kann sich entfalten und zeigen, was natürlicherweise in uns steckt: Ruhe, Gelassenheit, Freundlichkeit, Humor, geistige Klarheit und die Fähigkeit, die Dinge nicht komplizierter zu machen, als sie sind - das Potential glücklich zu sein.

Aus- und Fortbildungen

  • zertifizierte Achtsamkeits- und MBSR-Lehrerin
  • zertifizierte Lehrerin für Deep Rest Meditation (Nicole Stern)
  • Lehrassistenz bei Vipassana- und Dharmelehrerin Nicole Stern (seit 2018)
  • Ausbildung in Gesprächstherapie und Focusing
  • Grundausbildung Psychotherapie (die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie habe ich bewusst nicht abgelegt)
  • Professional Training PNT (Positive Neuroplastizität) bei Rick Hanson
  • Grundkurs IBSR (Inquiry Based Stress Reduction - The Work by Byron Katie)  

 

Mehr über mich erfährst du auch durch meine Veröffentlichungen.